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	<title>12snap &#187; Sony Erricsson</title>
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		<title>Das Phänomen Application Store</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 16:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dina Jannidis</dc:creator>
				<category><![CDATA[mobile marketing]]></category>
		<category><![CDATA[App Stores]]></category>
		<category><![CDATA[Applications]]></category>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Erfolg von Apples App Store bleibt ungebrochen. Mit derzeit 150.000 vorhandenen Apps (Quelle: Distimo) und insgesamt 3.000.000.000 Downloads (Quelle: Apple) ist Apple die Nummer Eins. Doch angesichts der anhaltenden Euphorie bleibt auch die Konkurrenz nicht tatenlos. Anderthalb Jahre nach dem Launch von Apples Store existieren inzwischen eine Vielzahl an Marktplätzen und es drängen immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg von Apples App Store bleibt ungebrochen. Mit derzeit 150.000 vorhandenen Apps (<a href="http://www.distimo.com/appstores/app-store/18-Apple_App_Store" target="_blank">Quelle: Distimo</a>) und insgesamt 3.000.000.000 Downloads (<a href="http://www.apple.com/pr/library/2010/01/05appstore.html" target="_blank">Quelle: Apple</a>) ist Apple die Nummer Eins. Doch angesichts der anhaltenden Euphorie bleibt auch die Konkurrenz nicht tatenlos. Anderthalb Jahre nach dem Launch von Apples Store existieren inzwischen eine Vielzahl an Marktplätzen und es drängen immer weitere Unternehmen in den Markt.</p>
<p>Dabei sind solche elektronischen Marktplätze an sich nichts Neues und einige der Anbieter wie <a href="http://www.getjar.com" target="_blank">GetJar</a> oder <a href="http://www.handango.com/   " target="_blank">Handango</a> existieren bereits seit mehr als sechs Jahren.<span id="more-511"></span></p>
<p><strong>Application Store Anbieter</strong></p>
<p>Unter den Anbietern sind neben Apple weitere Branchengrößen wie <a href="http://www.android.com" target="_blank">Google</a>, <a href="http://store.ovi.com/" target="_blank">Nokia</a>, <a href="http://marketplace.windowsphone.com/ " target="_blank">Microsoft</a>, <a href="http://appworld.blackberry.com" target="_blank">RIM</a>, <a href="http://www.lgapplication.com " target="_blank">LG</a>, <a href="http://www.samsungapps.com/" target="_blank">Samsung</a>, <a href="http://www.playnow-arena.com" target="_blank">Sony Ericsson</a> oder <a href="http://home.vodafone360.com/" target="_blank">Vodaphone</a> vertreten, um nur einige bekannte Namen zu nennen. Eine Übersicht über aktuell verfügbare Marktplätze ist <a href="http://www.distimo.com/appstores/" target="_blank">hier</a> zu finden.</p>
<p>Das Unternehmen <a href="http://www.distimo.com" target="_blank">Distimo</a>, welches sich auf Zahlen und Statistiken zu Application Stores spezialisiert hat, klassifiziert je nach Art des Unternehmens folgende vier Kategorien: 1) Gerätehersteller, 2) Plattformhersteller, 3) Netzwerk Operator und 4) 3rd Party (unabhängige) Marktplätze (<a href="http://www.distimo.com/appstores/" target="_blank">Quelle: Distimo</a>). Darüber hinaus lassen sich die Marktplätze auch danach unterteilen, ob sie über ein plattformabhängiges oder plattformübergreifendes Angebot verfügen.</p>
<p>Da neben der Generierung von zusätzlichem Gewinn für die ersten drei Gruppen das Ziel vor allem darin besteht, die Nutzung eigener Services weiter anzukurbeln, orientiert sich die Plattformausrichtung des Marktplatzes in der Regel nach der Ursprungszielgruppe der Unternehmen.</p>
<p>Um ihren Kunden gerecht zu werden, unterstützen Gerätehersteller in ihren Stores jeweils die in ihren Geräten verwendeten Plattformen. Hinzu kommt manchmal auch noch der Support von Java und Widget Anwendungen. Dementsprechend ist es nur natürlich, dass Hersteller von Betriebssystemen dagegen eine rein plattformabhängige Angebotsstrategie verfolgen.</p>
<p>Netzbetreiber haben eine sehr breitgefächerte Kundengruppe. Angesichts der Gerätevielfalt ihrer Kunden findet man hier hauptsächlich ein plattformübergreifendes Angebot. Dies ist auch bei 3rd Party Anbietern der Fall, da diese keinen originären Kundenstamm haben. Es liegt in ihrem Interesse, ein breitgefächertes Publikum anzusprechen, auch weil sie zumeist nicht von einem erleichterten Marktplatzzugang durch Vorinstallierung auf dem Gerät profitieren können. Allerdings gibt es auch Drittanbieter, die sich auf eine Plattform spezialisiert haben, so bietet z.B. <a href="http://slideme.org/" target="_blank">SlideMe</a> ausschließlich Android Apps an.</p>
<p>Apple unterscheidet sich von den anderen Anbietern insofern, als dass der App Store die einzige Möglichkeit darstellt, legale Anwendungen für das iPhone beziehen zu können (<a href="http://gizmodo.com/5199933/giz-explains-all-the-smartphone-mobile-app-stores" target="_blank">Quelle: Gizmodo</a>).</p>
<p>Apps für z.B. Nokia, Android oder Blackberry Geräte sind hingegen über unterschiedliche Quellen erhältlich. Dadurch, dass zudem ausschließlich die iPhone – Generationen und der kleine Bruder, iPod Touch, unterstützt werden, wird eine sehr homogene Kundengruppe angesprochen. Denn die Kunden des Trendproduktes verfügen zumindest über eine gewisse Kaufkraft, zieht man Gerätepreis und die Tatsache, dass das Gerät ohne entsprechenden Datentarif nur eingeschränkt nutzbar ist, ebenfalls in Betracht.</p>
<p><strong>Application Stores in der Zukunft</strong></p>
<p>Seit der Einführung des Apple App Store steht der Markt Kopf. Inzwischen muss man nur das Wort „App“ erwähnen, und Konsumenten wie Unternehmen bekommen glänzende Augen. Sogar von einem Umkrempeln der Mobilfunkbranche ist die Rede (<a href="http://www.zeit.de/newsticker/2010/2/17/iptc-bdt-20100217-557-23914736xml?page=1" target="_blank">Quelle: Die Zeit</a>).</p>
<p>Tatsächlich gab es von den aktuell über 20 Anbietern im Markt nur fünf (ausschließlich unabhängige Drittanbieter) bereits vor der Einführung des Apple Stores, während alleine im Jahr 2009 elf Marktplätze live gegangen sind (<a href="http://www.distimo.com/appstores/" target="_blank">Quelle: Distimo</a>).</p>
<p>Gemäß den Marktanalysten von Gartner werden Konsumenten in 2010 weltweit ca. 6,2 Mrd. Dollar in Mobile App Stores ausgeben, obwohl von zehn heruntergeladenen Anwendungen nur zwei kostenpflichtig sein werden. Bis 2013, so glaubt Gartner, wird der Gesamtumsatz inklusive werbefinanzierter Apps, sogar auf ca. 29,5 Mrd. Dollar anwachsen (<a href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=1282413" target="_blank">Quelle: Gartner</a>).</p>
<p>Dass der Markt weiterhin in Bewegung bleibt, zeigen auch die jüngsten Bekanntmachungen von dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona. Dort haben 28 Unternehmen, 25 Netzbetreiber und 3 Gerätehersteller, die Gründung der Wholesaleappcommunity (WAC) bekannt gegeben. Die Idee ist, Entwicklern über gemeinsame Standards eine einheitliche offene Plattform bereitzustellen, so dass diese eine App nach einmaliger Entwicklung ohne weitere Anpassungen über verschiedene Netzbetreiber, Betriebssysteme und Geräte hinweg anbieten können (<a href="http://www.wholesaleappcommunity.com/" target="_blank">Quelle: WAC</a>). Dabei gibt das Konsortium an, insbesondere auf bereits existierende Standards zurückzugreifen und auch Anforderungen von JIL and BONDI weiterzuentwickeln (<a href="http://www.wholesaleappcommunity.com/?q=content/leading-operators-unite-unleash-global-apps-potential-0" target="_blank">Quelle: WAC</a>).</p>
<p>Die 2008 gestartete Initiative <a href="http://bondi.omtp.org/whatisbondi/WHAT%20WE%20DO/Home.aspx" target="_blank">BONDI</a> wurde gegründet, um neue Schnittstellen und Sicherheitsstandards zu definieren, die den Zugang zu Handyfunktionalitäten, wie z.B. Geräteeinstellungen oder Kamera, auch von Webanwendungen zu ermöglichen. Es bleibt also spannend, ob sich langfristig Web Anwendungen oder native Anwendungen durchsetzen werden.</p>
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