M-Learning

Eine Ankündigung über das Programm der iPhone Developer Conference im Dezember 09 brachte es wieder hervor, Stichwort: Mobiles Lernen. Damit war auch wieder einmal meine Neugier geweckt. E-Learning – gehört in jungen Jahren, gesehen und entwickelt  – aber m-Learning…?

M-Learning ist streng genommen ja auch schon viel älter als gemeinhin vermutet und doch bisher eher im Schatten des großen E. Für den gemeinen Anwender eher nicht sichtbar, bis Podcasts auf dem mobilen Endgerät aufgeladen werden konnten. Damit war es auch erstmals möglich, unabhängig vom persönlichen Computer „überall“ und „zu jeder Zeit“ zu lernen. Voriges Jahr veröffentlichte die LMU München diese Lernweise, realisiert über Apple’s „iTunes U“, wobei der Zusatz natürlich für University steht und vor seinem Launch in Deutschland hauptsächlich in Amerika Anwender fand.

Nun denkt man bei M-Learning heutzutage weniger an den lieb gewonnenen Musikspieler in der Tasche oder derselben Funktion auf dem zuletzt erworbenen Mobiltelefon. Mit zunehmender Durchdringung des Alltags durch das „mobile Internet“ wähnt man sich schon im Garten Eden, zumindest eher als im Walled Garden von Offline-Anwendungen. Von den überall beworbenen Smartphones der neuen Generation erwartet man über den mehr oder weniger geliebten Dozenten im Ohr hinaus einiges mehr.

Mit Adobe´s Vorstellung des Flash-Players für mobile Endgeräte ist man den vom PC gewohnten Ansichten (User) und Möglichkeiten (Entwickler) wieder etwas näher und auf den mittlerweile verfügbaren Bildschirmgrößen macht eine neue alte Art der Lernanwendung auch Sinn. Bisher sind die meisten Lernanwendungen für mobile Endgeräte betriebssystemspezifisch und viele einzelne Apps mit Lernhintergrund finden ihren Weg ins iPhone, Android-Handy und Konsorten, wie auch dieses Video beweist.

Bei allen entsprechenden Vorzügen der Entwicklungen für einzelne Endgerätesparten bekommt mit der sicherlich schnell wachsenden Verbreitung der Flash-Integration die Standardisierung und Wiederverwendbarkeit von Lerninhalten auch auf den mobilen Endgeräten mehr Bedeutung…auch wenn die Faszination sicherlich eher durch proprietäre Anwendungen wie Simulationen aus Unity3D iPhone ausgeht, die von der erweiterten Grafikmöglichkeiten des iPhone 3GS im 3D-Bereich profitiert.

Es lohnt sich also, immer wieder in die Töpfe der einzelnen Entwickler zu schauen und die Verbreitung plattformübergreifender Lösungen zu verfolgen.

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