iKids

Mit großem Interesse habe ich kürzlich einen Beitrag zu den so genannten “iPhone Moms” gelesen, die in den USA inzwischen angeblich ein Drittel aller iPhone Nutzer ausmachen, Tendenz rasant steigend.
Diese Spezies organisiert mit ihrem iPhone nicht nur den Alltag, sondern nutzt das Mobiltelefon auch als Babyfon, Teentracker und vor allem auch als Entertainment-Tool – oder besser gesagt Ablenk-Tool für den Nachwuchs (Quelle: TechCrunch).

Ich – selbst Vater einer 2-jährigen Tochter und iPhone Besitzer – dachte mir, „schau ma mal, wie meine Tochter das so findet…natürlich nur ganz kurz…der Erziehung wegen.“
Schnell eine Episode von „Der kleine Maulwurf“ auf’s iPhone geladen und mit ihr angesehen.

Das Ergebnis ein paar Wochen später:

Ich habe ein „iKid“ zu Hause, das sich schneller mit der Handhabung von Touchscreen Devices angefreundet hat, als so manch Erwachsener.

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Dass meine Tochter kein überdurchschnittlich begabter Einzelfall ist, zeigt die Menge an neuen Kinder-Applikationen im App Store.

Und noch etwas hat sich gezeigt.

Mein iPhone ist definitiv nicht mehr nur noch mein iPhone.

Need For Speed ist „iKitty“ gewichen, einem Tamagotchi Kätzchen, das man füttern kann.
Bowling macht Platz für „Gunu“, einer Puzzle- und Mal-App.
Die ein oder anderen Music-Clips wurden durch Biene Maja und dem kleinen Maulwurf ersetzt.

Wie war das noch mal mit der Erziehung…?

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